Das erste Quartal 2026 zeigt wachsende Preisunterschiede zwischen europäischen Märkten. Für Großhändler entstehen daraus Chancen — aber nur für diejenigen, die die Daten lesen können.

Wo die Gaps wachsen

Italien bleibt der wettbewerbsfähigste Quellmarkt für die meisten Mainstream-Marken. Die Differenz zu deutschen Listenpreisen liegt bei durchschnittlich 8-14%, je nach Modell und Ausstattung. Belgien bietet weiterhin starke Positionen bei Premium-Marken.

Segment-Highlights

B-SUVs zeigen die stabilsten Margen im grenzüberschreitenden Handel. C-SUVs bleiben profitabel, aber der Wettbewerb unter Großhändlern steigt. Elektrofahrzeuge zeigen die volatilsten Preise mit signifikanten monatlichen Schwankungen.

Die größte Chance im Q1 2026 liegt in Hybrid-Fahrzeugen. Die Kombination aus steigender Nachfrage und inkonsistenter Allokation zwischen Märkten schafft Arbitrage-Möglichkeiten von 6-12%.

Prognose Q2

Wir erwarten eine Verengung der Gaps bei Mainstream-Modellen, aber anhaltende Möglichkeiten bei PHEV und Premium. Die Einführung neuer Euro-7-konformer Modelle wird kurzfristig zusätzliche Preisbewegung bringen.

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